Und wenn nun jemand stirbt?

So gut wie alle Todesanzeigen, die wir derzeit in den Zeitungen lesen können, enthalten einen Satz wie: „Aufgrund der aktuellen Situation findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt.“ Die Corona-Krise macht auch vor Bestattungen nicht halt. Eine „normale“ Beerdigung, wie sie bislang mehr oder weniger üblich ist, mit Trauerfeier in der Friedhofshalle, kann derzeit nicht stattfinden.

Eine kirchliche Bestattung kann es aber trotzdem sein. Pfarrerin Krakau und Pfarrer Justen stehen selbstverständlich zur Verfügung und gestalten für Verstorbene der Ev. Kirchengemeinde Übach-Palenberg eine kirchliche Trauerfeier, wenn auch unter veränderten Bedingungen: Die Trauerfeier kann nur mit den engsten Familienangehörigen begangen werden und ist nur im Freien (in der Regel am Grab) möglich. Das vorherige Trauergespräch wird telefonisch geführt werden müssen – das ist zwar keine „schöne“ Lösung, aber für eine Übergangszeit ist sie zumindest praktikabel.

Für Verwandte und Freunde ist es sicherlich oft sehr, sehr schwer, wenn sie bei der Beisetzung nicht dabei sein können. Aus diesem Grund bieten wir gerne an, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn dies wieder möglich ist, in einer unserer Kirchen einen Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen oder die Verstorbene zu feiern.

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Über Christian Justen

Geboren 1970 in Traben-Trarbach. Aufgewachsen in Irmenach (Hunsrück). Studium in Wuppertal und Bonn. Vikariat in Mülheim an der Ruhr. Probedienst in der Eifel, an der Mosel und auf dem Hunsrück. 2006 bis 2014 Pfarrer in Birkenfeld (Nahe). Seit 2014 Pfarrer in Übach-Palenberg.

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