Was Singen bewirken kann!

Pfrin: Hallo Kinder, wir können ja noch immer keine KinderKirche machen, darum erzähl ich euch wieder eine Geschichte hier auf unserem Blog. Und Rita Rabe ist auch wieder bei mir. Guten Tag, liebe Rita. Schön, dass du heute auch wieder Zeit für mich hast.
Rita: Ach, Frau Krakau, klar. Weißt du, langsam bin ich das alles leid mit dem Coronavirus! Ich will wieder hier in der Kirche mit den Kindern und dir singen! Und ich will euch alle wiedersehen, Kinder. Ich vermiss euch so!!!
Pfrin: Das tue ich auch. Und singen vermisse ich auch so mit allen zusammen. Aber weißt Du, Rita, der Sonntag jetzt heißt „Kantate“. Und das heißt übersetzt „Singet“! Und das kommt von einem Psalm aus der Bibel. Da heißt es: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Rita: Ist mit „Herrn“ Gott gemeint? Aber wir dürfen doch gar nicht singen und Corona ist kein Wunder, das ist Mist, Frau Krakau!
Pfrin: Da hast Du Recht, Rita. Und mir ist gerade jetzt mit dem Coronavirus eher zum Weinen als zum Lachen oder vor allem zum, Singen zumute. Aber wenn ich singe, geht es mir gleich viel besser. Und das ist dann wie ein kleines Wunder.
Rita: Mir auch, Frau Krakau. Was kann man denn da machen, wenn einem das Singen im Hals stecken bleibt, weil alles so traurig ist?
Pfrin: Rita, ich singe trotzdem. Und wenn ich Gott ein Lied singe, zum Beispiel unser KinderKirchen-Eingangslied „Die Kerze brennt, ein kleines Licht“ oder das Schlusslied „Halte zu mir , guter Gott“, dann geht es mir gleich besser. Musst Du einfach auch mal ausprobieren. Das hilft echt! Und ich kenne da eine Geschichte in der Bibel von Paulus. Paulus war zuerst ein Gegner von Jesus. Er hasste die Christen. Aber dann ist im etwas passiert. Danach war er überzeugt, dass Jesus Gottes Sohn ist und das es gut und richtig ist, wenn man an Gott glaubt und tut, was Jesus tut. Und dann waren viele wütend auf ihn, weil er nun an Gott glaubte. Und er hat die Erfahrung gemacht, dass das Singen zu Gott total hilft. Da sind sogar Mauern geplatzt.
Rita: Mauern geplatzt?! Wie kann denn so was gehen? Und nur, weil er gesungen hat?!
Pfrin: Dann hör mal zu. Ich lese sie jetzt vor.

Die Geschichte von Paulus und Silas im Gefängnis

Rita: Die war toll, die Geschichte, die Du erzählt hast. Da hat der Paulus Gott aber ganz schön vertraut. Ich hätte das nicht gekonnt. Aber ich will es versuchen … und vor allem will ich singen, wenn wir das auch noch nicht hier in der Kirche zusammen tun dürfen. Ich sing jetzt „Halte zu mir, guter Gott“. Dann wird das mit dem Coronavirus etwas leichter. Gott passt bestimmt auf uns alle auf. Und dann sehen wir uns sicher bald wieder. Tschüss, Frau Krakau, tschüss Kinder!
Pfrin: Tschüss, Rita. Bis bald! Und übrigens hängt heute am Sonntag „Kantate“ (10.5.2020) was zum Basteln an der Erlöserkirche und an der Christuskirche für die Kinder.

Dieser Beitrag wurde am von unter KinderKirche veröffentlicht.

Über Angelika Krakau

Geboren (1962) und aufgewachsen in Kirchen/Sieg; Studium in Berlin und Bonn; Vikariat in Schöneberg (Kreis Altenkirchen); Pfarrerin z.A. in Winningen/Mosel; Pfarrerin: 1994-1998 KGM Würselen; 1998-2011 KGM Herzogenrath; seit 2012 KGM Übach-Palenberg; verheiratet, drei Söhne

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